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zum Ermöglichen weiterer Buch- und  Spielautomatenprojekte  willkommen.


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Automaten-Pinnwand
Tüftler zeigen ihre AutomatenPinnwand

Historische Spielautomaten in den Medien:



 
>> "MDR um11" <<


 
>> "Einfach Genial" <<


 
>> "CHANCE Journal" <<



>> "Altes Spielzeug" <<


Neues aus der Automatenmanufaktur:




"Bajazzo"



Nachbau "Bajazzo", Original: Paul Schülke, 1926,
Fertigungszeitraum div. Automaten: 2005 - 2020




"Fußballspieler"

Nachbau "Fußballspieler", Original: Jentzsch & Meerz,  1930, fertiggestellt: 09/2019.


 
"Orakel-Automat"

Nachbau "Orakel Automat", Original: vermutlich Jentzsch & Meerz, ca. 1910 (1932),
fertiggestellt: 09/2017.

Ein ähnlicher Automat, der "Wahrheitsmund" wurde bereits um 1900 von der Vorgängerfirma von J&M, von E.G. Lochmann & Co. gefertigt und bei den Grossisten gehandelt.


 
"Jemoc"

Nachbau "Jemoc", Original:  Jentzsch & Meerz, 1926, fertiggestellt: 09/2016.


 
"Hoppla"

Nachbau "Hoppla", Original:  Jentzsch & Meerz, 1928, fertiggestellt: 10/2016.

Alte Bauteile wieder neu!
Teileanfrage ist
>> HIER <<
möglich.
Drehknauf-Bajazzo



Nachempfundener Drehknauf, so wie er häufig bei verschiedenen Automaten der Firma Jentzsch & Meerz zum Einsatz kam. (links: Rohguss rechts: fertig bearbeitet mit Rändelung)
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Drehknauf-Jemoc



Nachguss Drehknauf, änlich wie er beim Jemoc zum Einsatz kam.
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Zahlrad Schülke-Bajazzo



Nachempfundenes Auszahlrad mit dem original Motiv vom Schülke-Bajazzo von 1926  in Ätztechnik hergestellt.
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Zahlrad Schülke-Bajazzo



Nachempfundenes Auszahlrad mit dem original Motiv vom Schülke-Bajazzo von 1926  in Lasergravurtechnik hergestellt.
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Schilder "Einwurf 10 Pfg." und "Einwurf 5 Pfg."



Nachempfundene Schilder für Münzeinwurf, ca. 20 x 59 mm, antiker Charakter in Ätztechnik hergestellt.
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Schild "Einwurf 10 Pfg."



Nachempfundene Schilder für Münzeinwurf, ca. 20 x 59 mm, antiker Charakter in Lasergravurtechnik hergestellt.
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PTR-Zulassungsschild



Nachempfundenes Automaten - Zulassungsschild, ca. 40 x 90 mm, antiker Charakter in Ätztechnik hergestellt.
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Historische Sonnenblende



Nachempfundene Zierblende von Kugellöchern. Der Prägestempel wurde handgefertigt. Geeignet für Nachbau und Restauration historischer Kugel - Spielautomaten, Loch ca. 14 mm, außen ca. 31 mm
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Historische Münzschale



Nachguss der historischen Münzschale. Sie ist für einige der hier vorgestellten Automaten geeignet. 
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Historischer Münzprüfer

Nachguss des historischen Münzprüfers Model "Clown". Er ist für Automaten geeignet, bei denen die Münzen front- seitig eingeworfen werden. 


---  Zufallsfund ! ---
Rye, England

Unbedingt anschauen!






"ABC-Bauplanbuch Bajazzo"
"ABC-Bauplanbuch Jemoc"

Einige der hier vorgestellten und weitere historischen Spiel- automaten konnte man noch vor wenigen Jahren auf Rummel- plätzen finden. So zum Beispiel letztmalig 2011 auf der Leipziger Kleinmesse. Danach wurde das Geschäft leider aufgelöst, die Spielautomaten verkauft und die originelle Spielhalle wird nun als Lagerraum genutzt. Damit verschwand zum großen Bedauern der letzte Zeitzeuge aus der ehemaligen Automaten- hauptstadt.

last update: 12.06.2024






Historische Spielautomaten selbst bauen:
Bajazzo, Jemoc & Co.

Zwei Bauanleitungen für den anspruchsvollen Tüftler:
Sie wollen einen fertigen Automaten? Fragen Sie  >>HIER<<


Bajazzo  -  Jemoc  -  Fußballspieler  -  Hoppla  -  Orakel-Automat 

Der Bajazzo...

... ,einer der wohl berühmtesten historischen Spielautomaten zu Beginn des vorigen Jahrhunderts ist eine Herausforderung für jeden Interessierten. Mit diesen beiden Bauanleitungen werden Sie in der Lage sein, sich den Bajazzo- und Jemoc- Geschicklichkeitsspielautomaten Schritt für Schritt selbst zu bauen! Auch wenn Sie noch nicht auf allen Gebieten der Metall- und Holzverarbeitung Erfahrungen sammeln konnten, in den Büchern werden Ihnen die Arbeitsgänge detailiert beschrieben.

Viele Jahre des Ausprobierens waren nötig, um diese Bücher mit Informationen füllen zu können. Heraus kam eine detailierte Bauanleitung:

Diese, bei Automatenliebhabern und Tüftlern sehr geschätzte Bauanleitungen, mit jeweils rund 250 Fotos, Grafiken und farbigen Zeichnungen. 

Außerdem erhalten Interessierte praktische Tipps, erfahren geheime Tricks und Kniffe. Sie lernen Erfindungen kennen, die es überhaupt erst ermöglichen, diesen Spielautomaten mit relativ einfachen Mitteln selbst zu bauen.

Zusätzlich enthält das zweite Buch, das ABC-Bauplanbuch Jemoc, annähernd 50 Seiten Wissenswertes zur Geschichte der deutschen Spielautomatenindustrie, speziell der Leipziger Firma Jentzsch & Meerz.


Unten:
Der vier Segmente umfassende Messestand
zur Präsentation und zum Testen von Automaten,
wurde bereits 2022 vergrößert.


Mobiler Stand zur Präsentation historischer Spielautomaten für Veranstaltungen

Select your language:
copy and paste in google translator
www.FilouMatix.de
  


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Bajazzo - Schnupperbauplan !!
Klicken Sie auf den Daumen -

PDF-Datei zum Probelesen! Enthält große Auszüge aus dem ABC-Bauplanbuch.

Komplette PDF- bzw. Buchversion
>> HIER <<
 anfragen !




Für den anspruchsvollen Tüftler:
Das ABC-Bauplanbuch Bajazzo. Schritt für Schritt zu eigenen historischen Spielautomaten!


 
Das ABC-Bauplanbuch Jemoc - das Einsteigerprojekt - zusätzlich mit  spannender  Geschichte zur Automatenindustrie!

Hochwertige Baumaterialien und aufwändige Teileherstellung machen den Bau des Spielautomaten zu einem exklusiven Projekt! Es ist für sparsame Bastler nur bedingt geeignet.

Künstliche Intelligenz (KI) kam bei diesem Projekt nicht zum Einsatz!

Tolles Replik steht zum Verkauf:

Von einem erfahrenem Fachmann hergestellt. 

Besonderheiten:
- Eiche massiv, 20mm Stärke, gebeizt und lackiert
- Obere Spielplatte aus Metall, per Hand marmoriert
- schwarzer Rahmen am Gehäuse, dem Original nachempfunden
- Schlüssellochblende mit antikem Charakter
- den Originalen nachempfundene Münzschale, von Hand gegossen
- original antiker Drehgriff
- Messingschild "Einwurf 10 Pfg."
- eine nach oben von außen rausschiebbare Scheibe, vereinfacht enorm Zugriff zu der Spielplatte
- Spielanleitung gedruckt auf echtem 100 Jahre altem Papier
- Messingteile oxidiert, antiker Charakter
- alle sichtbaren Schrauben sind wie beim Original Schlitzschrauben
- darf nur im privaten Bereich bespielt werden.

Maße: ca. 68 x 50 x 13 cm, ca. 12 kg


Bei Interesse bitte via Mail anfragen.

Laserzuschnitte zu den ABC-Bauplanbüchern können >> HIER << angefagt werden!!!

    

50-teiliges Bajazzo-Set                                                  50-teiliges Jemoc-Set


     

Eine kleine Auswahl von über 40 Zeichnungen aus dem ABC-Bauplanbuch Bajazzo


  
handgemalte Bajazzofigur (Originalabbildung)

Interessantes zu alten Geldspielautomaten:

Nostalgie pur!!  -  Spielvergnügen genau wie es unsere (Ur)Großeltern kennen gelernt haben!!


Wer hat sich nicht schon gefragt: Wie funktioniert so ein alter Spielautomat eigentlich? Mit teilweise überraschend einfachen Lösungen, haben unsere Vorfahren erstaunliche Effekte erzielt. Kaum noch vorstellbar - fernab von RAM’s, EPROM’s und CPU’s erzielte man mit einfachen und dennoch interessanten Spielen hohe Begeisterung in breiten Bevölkerungsschichten.

Jahrzehnte, nachdem diese Spielautomaten fast vollständig verschwunden waren, sind diese, auch wegen ihrer anziehenden Optik, wieder mehr in das Bewusstsein vieler Menschen gerückt. Dem sich daraus im zunehmenden Maße ergebendem Wunsch solch ein Gerät zu besitzen, lässt sich natürlich schwer erfüllen. Historische Spielautomaten kann man leider nur noch in den seltensten Fällen erwerben.


Hier werden einige der schönsten, der bekanntesten und weniger bekannten historischen Spielauto- maten vorgestellt.

Fortuna, E.G. Lochmann & Co., Leipzig 1895

Der vermutlich älteste Geldspielautomat, der mechanische Würfelspielautomat >Fortuna<, wurde ca. 1895 von den Plagwitzer Musikwerken „Ariophon“ und E.G. Lochmann & Co in Leipzig Gohlis gebaut. Hier musste eine Platte mit fünf Würfeln unter einer Glashaube mittels eines Hebels in Bewegung gesetzt werden, um bestimmte Augenzahlen zu erreichen. An Hand eines Gewinnplanes wurden dann ein bis zehn Zigarren als Gewinn ausgegeben.

"Fortuna"

   
 
"Bajazzo" 1926                        Nachbau  2006
Bajazzo, Paul Schülke Metallwaren-
und Automatenfabrik, Berlin 1926

Der Spielautomat >Bajazzo< stellt eine Variante eines Kugelschleuderspielgerätes dar. Nach Einwurf einer Spielmarke wird der Drehknopf nach rechts gedreht. Dadurch wird eine Kugel über einen Hebemechanismus im Inneren befindliche gebogene Schiene zum Loch über dem Spielfeld heraufgehoben. Daraufhin rollt die Kugel über eine Rollbahn zum Nagelfeld und fällt durch dieses. Wird jetzt der Drehknopf nach rechts oder links gedreht, bewegt sich die Bajazzofigur entsprechend nach rechts oder links. Es muss versucht werden, mit der hinter der Bajazzofigur befindlichen Fangtasche, die Kugel aufzufangen. Gelingt dieses, so entsperrt das Auszahlrad und es werden 2, 3, oder 4 Spielmarken ausgezahlt.


Der Spielautomat >Bajazzo< wurde ca.1906 in Deutschland eingeführt und bis Mitte der Dreißger Jahre des vorigen Jahrhunderts von vielen Herstellern in den verschiedensten Varianten gefertigt. Er war zweifelsohne der bekannteste und beliebteste Spielautomat seiner Zeit.

Dieser Spielautomat konnte voll funktionsfähig als Replikat im Jahr 2006 fertiggestellt  werden. Mit der ersten Bauanleitung, dem ABC-Bauplanbuch Bajazzo, zum eigenen historischen Spielautomaten!

Hoppla, Jentzsch & Meerz, Leipzig 1928

Der Spielautomat >Hoppla< stellt ein spezielle Form eines Münzschleudergrätes dar. Nach Einwurf einer Spielmarke fällt diese in das Spielfeld nach unten zur Abschussvorrichtung. Durch Betätigung des Abzugshebels mit einer variablen Kraft wird die Spielmarke nach oben geschleudert und von der Bogenschiene abglenkt. Der Spieler muss versuchen, die Kraft am Abzugshebel so zu variieren, dass die Spelmarke in eines der Fächer ein bis fünf fällt. Gelingt dieses, so werden eins bis drei Spielmarken ausbezahlt. Wobei die Fächer eins und zwei als Übungsfach gelten und die Spielmarke zur Abschussvorrichtung für einen erneuten "Schuss" zurückfällt.

Dieser Spielautomat konnte voll funktionsfähig als Replikat im Jahr 2016 fertiggestellt  werden! 
 
   
              "Hoppla" 1928                            Nachbau 2016

 
 
        "Orakel Automat" 1910                  Nachbau 2017
Orakel Automat, Jentzsch & Meerz ca. 1910 (1932) ?

Der Orakelautomat "Frag das Orakel - Es sagt Euch vieles" gehört zu den damals sehr bliebten Scherz-Wahrsageautomaten. Wann dieser Automat erschien, ist nicht genau nachweisbar. Der Vorläufer des Automaten, der >Wahrheitsmund< wurde bereits um 1900 von der Firma E.G. Lochmann & Co. gefertigt. Auf dem Leipziger Messestand der Firma J&M im Jahr 1932, ist der hier gezeigte Automat ausgestellt.

Spielanleitung:
Du möchtst ein Blick in die Zukunft wagen? Dieses Orakel verrät Dir was die Zukunft bringt. Wenn Du eine Münze einwirfst, beginnt die Wahrsagerin zu rotieren. Hast Du dem Schicksal seinen Lauf gelassen, dann sieh', was die Zukunft bringt.

Dieser Automat konnte mit der Unterstützung des Deutschen Automatenmuseum - Sammlung Gauselmann - Espelkamp voll funktionsfähig als Replikat im Jahr 2017 fertiggestellt werden! 

Jemoc, Jentzsch und Meerz 1926

Der Spielautomat >Jemoc< stellt eine Variante eines Kugelbalanciergerätes dar. Nach Einwurf einer Spielmarke erscheint diese oben rechts im Spielfeld. Jetzt muss versucht werden, über die vier dreieckigen Segmente die Spielmarke stufenweise zum „Gewinnloch“ zu balancieren. Gelingt dieses, so entsperrt das Auszahlrad und es werden 2, 3 oder 4 Spielmarken ausgezahlt.

Dieser Spielautomat konnte voll funktionsfähig als Replikat im Jahr 2016 fertiggestellt werden. Mit der zweiten Bauanleitung, dem ABC-Bauplanbuch Jemoc, zum eigenen historischen Spielautomaten!
 
 
"Jemoc" 1926                            Nachbau  2016

 
       
        "Fußballspieler" 1930                     Nachbau  2019
Fußballspieler, Jentzsch und Meerz 1930

Der Spielautomat >Fußballspieler< stellt eine Variante eines Kugelschleuderspielgerätes dar. Nach Einwurf einer Spielmarke wird eine Spielkugel ausgelöst, welche an dem unteren Ende der Laufschiene erscheint und sich vor den Fuß der rechten Figur setzt. Man versuche durch drücken auf den an der rechten Seite befindlichen Schnapper die Kugel entsprechend hoch zu schleudern und mit der beweglichen Figur durch drehen des unten links befindlichen Knopfes dieselbe aufzufangen.
Gewinnmöglichkeit: 2 bis 3fach / 2 bis 4fach   

Dieser Automat konnte mit der Unterstützung des Deutschen Automatenmuseum - Sammlung Gauselmann - Espelkamp voll funktionsfähig als Replikat im Jahr 2019 fertiggestellt werden! 

Olympia, Jentzsch & Meerz 1930

Der Spielautomat >Olympia< stellt eine Variante eines Fingerschlagautomaten dar. Nach Einwurf einer Spielmarke gleitet diese vor den Fingerschlagring zur Schleudervorrichtung unterhalb des Einwurfschlitzes. Wird dieser Ring geschlagen schleudert die Spielmarke in das Spielfeld, wo sie im Gewinnfall in eine der sechs Fangtaschen gelangen sollte, oder im anderem Falle in eine der beiden Register für die Gewinnauszahlung fällt. Trifft sie in eine Fangtasche, gleite die Spielmarke zum Sperrhebel der Auszahlräder und entriegelt diese. Entsprechend der getroffenen Fangtasche werden 2 oder 3 Spielmarken ausgezahlt. Zusätzlich kann je nach Füllstand des Reservefaches der Gewinn auf bis zu zehn Spielmarken steigen, welches beim auslösen des Auszahlrades vom linken Spielfeld anschließend von der gleichen Spielmarke geöffnet wird. Sind alle Register voll und es wird keine Fangtasche getroffen, so fällt die Spielmarke in die Kasse.


"Olympia"

 
   
          "Warenautomat"                             "Omega"
Omega, Jentzsch & Meerz 1931/32

Der Spielautomat >Omega< stellt ein Drei – Walzen – Gerät dar. Ursprünglich wurde er als Warenautomat konzipiert. Diese Idee wurde jedoch bald zugunsten eines Jackpots aufgegeben. Nach Einwurf einer Spielmarke ist die Kurbel eine Umdrehung zu drehen. Dadurch werden die drei Walzen, die mit Fruchtsymbolen gekennzeichnet sind, in Rotation versetzt. Mit den drei Tasten oberhalb des Automaten können bzw. müssen die Walzen vorzeitig gestoppt werden. Stimmt eine Kombination der Fruchtsymbole auf den Walzen im Sichtfenster mit dem Gewinnplan überein, wird die entsprechende Anzahl Spielmarken ausgegeben. Beim Warenautomaten kann eine Spielmarke oder ein 10-Pfennig-Stück eingeworfen werden. Wobei Letztere dazu führt, dass zusätzlich zu den gewinnbaren Wertmarken immer eine Pfefferminzpackung mit dem Drehknopf rechts unten entriegelt werden kann. 

Lucky Dice, Jentzsch & Meerz 1927

Der Spielautomat >Lucky Dice< stellt ein Drei – Walzen – Gerät dar. Nach Einwurf einer Spielmarke entsperrt ein Drehknopf. Durch dessen Betätigung werden drei Walzen mit der Abbildung von Würfelaugen in Rotation versetzt. Gleichzeitig dreht der Würfler der Spielszene darüber den Würfelbecher, wodurch der Spielvorgang am Würfeltisch simuliert wird. Im Falle eines Gewinns, hebt der Kellner sein Glas und es werden die entsprechenden Spielmarken in die Ausgabeschale ausgezahlt.

 
"Lucky Dice"


 
"Iris"
Iris, Jentzsch & Meerz 1931 (1905)


Der Spielautomat >Iris< stellt ein Ein - Scheiben – Automat nach dem Vorbild eines Roulettespiel dar.
Hier wi
rd auf die Farbe „rot“, „grün“, „gelb“ oder auch andere möglichen Farbkombinationen gesetzt. Durch den Einwurf einer Spielmarke in den farblich gekennzeichneten Einwurfschlitz oben links, wird auf die gewünschte(n) Farbe(n) gesetzt. Die gesetzte(n) Farbe(n) werden im Tableau oben rechts angezeigt. Durch Drehen der Kurbel  wird die Scheibe in Rotation gesetzt und die Frauenfigur sinkt nach unten. Nach dem Stillstand der Scheibe steigt die Figur wieder auf und die Farbe hinter der Figur gilt als gewonnen. Wobei „rot“ drei Spielmarken, „grün“ fünf Spielmarken und „gelb“ neun Spielmarken Gewinn bedeutet. Bei einem weißen Spielfeld wird kein Gewinn ausgezahlt. Mit dem Knebel auf der linken Seite kann die Scheibe vorzeitig angehalten werden. Bei dem Modell von 1905, in Funktion sonst identisch, war diese Möglichkeit nicht gegeben.

        Historische Spielautomaten in England
Zufallsfund!    Während einer Schiffsreise im April 2014, machte meine Reisegruppe bei einem Landausflug Zwischenstopp in Rye (England, nahe Dover). Dort besuchte die Reisegruppe auch das Rye Hertitage INFORMATION CENTRE. Völlig unerwartet befand sich dort u.a. eine Sammlung historischer Spielautomaten. Diese konnten mit original "one penny" Geldstücken bespielt werden. Leider konnten nicht alle Spielautomaten ausprobiert werden, da nicht genügend Zeit zur Verfügung stand.  Für ein paar schöne Schnappschüsse hat sie allerdings gereicht.

   Die Sammlung soll folgende 30 historische Spielautomaten umfassen:
The Haunted Churchyard ( Bollands)
The Haunted Churchyard (Krafts)
The Miser
The Drunkards Dream
The Burglar
The Beauty Contest
The Night watchman
Davy Jones Locker
Our Firefighters
The English Executioner
Cry Baby
The Laughing Sailor
Reading Of The Will
The Chamber of Horrors
The Bell Ringers
The Haunted Grange
The Twins
Pharos
The Guillotine
Charlie & Mabel In The Park
Cupid's Post Office
Mutoscope
Predicta
Payramid
Allwin
Bryan's Allwin
Bryan's Fruit Bowl
Steer-a-Ball
Grip test
Pussy Shooter